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Der Kalender

Disko

Sa 23.10.2021

Türöffnung: 23:00 Uhr / Beginn: 04:00 Uhr
Eintritt: 10.- / 12.- (Kein Vorverkauf)

Wurld: Baby Val, Blaise Deville, Lord Soft

#gecko #drill #rave

Celebrating the fusion of different genres. Occasionally harsh, sometimes gentle, we scan our globe from all its angles. A light-hearted clubnight between surprise and expectation.
Baby Val (FTP, Zürich)
Blaise Deville (Construct, Geneva)
Lord Soft (Wurld, Basel)

Konzert

Fr 22.10.2021

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.30 Uhr
Eintritt: 15.00

PAXSLIM / SUPPORT: MUKUNA (BS, AMS) & DEADHYPE (BE)

Paxslim ist ein junger Nigerianischer Rapper, der sich in der Schweiz niedergelassen hat. Seine jüngste Arbeit umfasst Kollaborationen mit Produzenten wie Modulawz und Xzavier Stone und lässt sich am ehesten als Fusion von elektronischer Musik und Trap bezeichnen. Es wäre vermessen Paxslim einem fixen Genre zuzuordnen aber seine Nigerianische Herkunft ist in der Musik tief verwurzelt. "My music is different but has a turn- up vibe!"
Anschliessende Afterparty mit Mukuna (BS, AMS) und deadHYPE (BE)

Ticket über PETZI:
https://www.petzi.ch/de/events/47476-hirscheneck-paxslim-support-mukuna-bs-ams-deadhype-be/

Konzert

Sa 30.10.2021

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 15 CHF

URGES & PENKOWSKI

Sturm, Drang und die Krise danach

URGES spielen Rock  aus dem Bauch heraus und frisch von der Leber: Laut, direkt, tolldreist, ohne sich umzusehen, einfach drauf und los. «Never Gonna Change» ist gleichermassen Blaupause jugendlicher Rebellion und Dreistigkeit wie Reflexion über die dunkleren Seiten des hemmungslosen Lebens. Urges mischen Lust, Spass und Exzess mit den grossen Katergefühlen des Erwachsenwerdens, Drama, Einsamkeit, Unsicherheit – und finden in unglaublich treibenden Songs mit viel Stromgitarre den gemeinsamen Nenner, die (Un)Sinnigkeit des Lebens in die richtigen Bahnen zu lenken.

PENKOWSKI
Ein russischer Agent reist von Moskau nach Washington. Die Luftdistanz beträgt 7.824 km. Das Flugzeug bewegt sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 720 km/h und der Überläufer erreicht Washington um 17:43. Wann muss sein Flugzeug in Russland gestartet sein? Rechne!

 

https://www.petzi.ch/de/events/47195-hirscheneck-urges-penkowski/

Bar

So 31.10.2021

Türöffnung: 21:00 Uhr / Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: kollekte (Kein Vorverkauf)

SoNaMoMo

LGBTQ+ and Friends

 

R3BOOTS
Waste The Light
Eintritt: Gratis aber nur mit Zertifikat!
Wir freuen uns dich zu sehen.
eure SoNaMoMo's
SoNaMoMo
Konzert

Sa 13.11.2021

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 15 CHF

PETER MUFFIN TRIO

"Supercool"

Klar. Der Gag ist gut. Die Fallhöhe riesig. Aber das Peter Muffin Trio wird sich nicht sorgen müssen. Denn die Qualität ihres Albums und ihr Standing in der Stuttgarter Musikszene bieten wenig bis gar keine Angriffsfläche. Die drei sind nämlich nicht nur in Stuttgart integre Kunstschaffende, deren Arbeit über das Schwabenländle hinaus wirkt. Julian kennt man natürlich von Die Nerven, wo er Bass spielt, singt und Songs schreibt. Und auch als Peter Muffin, denn unter diesem Namen veröffentlichte Julian 2017 eine von Die-Nerven-Kollege Max Rieger produzierte EP namens „Ich und meine 1000 Freunde“ und Anfang des Jahres die herrliche räudige Bedroom-Krach-EP „Dose Scheisse“. Philipp, zugleich Julians Bruder und Mitbewohner, ist ebenfalls kein Unbekannter in der umtriebigen Stuttgarter Musikszene: Er spielt zum Beispiel in der Band Karies. Caroline d’Orville, kurz Cali, wiederum ist auch Sängerin, Gitarristin und Songwriterin von Zirkel – einer Band, die sie mit Freundinnen der Stuttgarter Kunsthochschule ABK betreibt. Wo Cali studiert und sich einen Namen als Videokünstlerin gemacht hat – was wiederum dazu führte, dass sie für Julian aka Peter Muffin 2017 ein tolles Video zu dessen Single „Hier bleibe ich stehen“ konzipierte, filmte und schnitt. Es kommt also viel Vorgeschichte zusammen beim Peter Muffin Trio – mehr, als das sonst bei Debütalben üblich ist. Was die Sache umso spannender macht, denn die elf Post-Punk-Songs (wobei das Wort ein wenig zu kurz greift) auf „Stuttgart 21“ klingen trotzdem nach dem wilden, ersten Frühling einer Band, die durch schicksalhafte Fügungen zusammengefunden hat – was ebenso stimmt. Julian erklärt die Sachlage so: „Ich verstehe, dass die Sache mit dem Namen Peter Muffin etwas verwirrend ist. Den habe ich damals gewählt, um mir eine Art Teenage Punk Alter Ego zu verschaffen. Die Songs waren anarchischer, punkiger, großmäuliger als ich normalerweise bin. 2015 habe ich dann mit Max als Produzent alleine die EP aufgenommen, die ich dann 2017 veröffentlichte. Da überlegte ich gerade, wie ich das als Band auf die Bühne bringen kann. Daraus wuchs dann über Umwege das Peter Muffin Trio. Und wenn wir Drei als Band zusammen Musik machen, bin ich eher Julian Knoth als Peter Muffin.“ Klingt kompliziert, aber irgendwie auch nicht, wenn Cali hinzufügt: „Diese Energie verteilt sich dann irgendwie auf uns. Wir nennen das im Spaß manchmal Muffin Power.“ Dann lachen die Drei gemeinsam im Interview – weil alle merken, dass sie für einiges, was in ihrer Banddynamik passiert, noch die richtige Worte finden müssen.

 

https://www.petzi.ch/de/events/47196-hirscheneck-peter-muffin-trio/

Konzert

Do 18.11.2021

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 15 CHF

OMNI SELASSI // FILM 2 // CASANORA

Abstrusität und Psychedelik.

Omni Selassi

Irgendwo am Meer, das schwappt zwischen mir und dir, steht diese alte Fabrik und rostet, dass es eine Schande ist, eine Schande um den Einklang von Sonnenuntergang und Gischt und Menschenleere. An die Mauer des Gebäudes hat jemand «Omni Selassi» gemalt, bevor er verschwunden ist forevermore und mit ihm die Sprache, die wir sprachen. Es bleiben uns zwei Worte und die Trommeln, das Zeug, die Kabel, die Stimme – zu verstehen, wo wir eigentlich herkommen.
Film 2
Das aus Bern und Luzern kommende Trio at seit seinem mehrjährigen Bestehen immer wieder mit ungewohnten klanglichen, gesellschaftlichen sowie poetischen Machenschaften auf sich aufmerksam gemacht. So gibt es ihr aktuelles Album «Unbewusste Liebe» nebst Platte virtuell bloss exakt zu Sonnenauf- und -untergang zu hören. In der Dampfzentrale präsentiert die Band ein speziell für das Kesselhaus erarbeitetes Projekt. Raum im Raum, Sound, Licht, Nebel, Geister?
Casanora
Die junge Berner Künstlerin mit italienischen Wurzeln, will Grenzen sprengen. Seit ihrem 16. Lebensjahr produziert sie Musik. In den letzten zehn Jahren hat sie eine einzigartige, faszinierende künstlerische Sprache entwickelt. Ein Teil ihrer Kunst erblickte bereits während ihres Sound Arts Studium an der Hochschule der Künste Bern das Licht der Welt.https://www.youtube.com/watch?v=bpj7sG5CY1Y&t=267s
Konzert

Fr 19.11.2021

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 15 CHF

CULK

“Zerstreuen über euch”- Tour

Die Wiener Formation CULK präsentiert im Oktober 2020 ihr zweites Album „Zerstreuen über Euch“. Es ist eine Kampfansage an tieferverwurzelte patriarchale Strukturen.

Die Gruppe rund um Sängerin & Multiinstrumentalistin Sophie Löw hat im letzten Jahr mit ihrem selbstbetiteltes Debütalbum einen „Suchtsound“ (spiegel.de) zwischen Shoegaze und Postpunk kreiert, mit dem sie für großes Aufsehen gesorgt hat. Für das neue Material haben sich CULK mit dem Wiener Produzenten Wolfgang Möstl (Mile Me Deaf, Nino aus Wien, Voodoo Jürgens, Dives…) zusammengetan und gehen dabei den Weg des Debüts konsequent weiter.
Allem voran die betörenden Vocals von Sophie Löw, die in ihren Texten die relevanten Themen anspricht und poetisch verhandelt: Das sture Unsichtbarmachen der Geschlechtervielfalt in der sprachlichen und gesellschaftlichen Realität (“Dichterin”). Die vielen Strategien, die sich Frauen für den nächtlichen Nachhauseweg über die Jahre zurechtgelegt haben, um möglichst unversehrt anzukommen (“Nacht”). Die dienende und untergeordnete Rolle, in die sie im Bett, im Alltag, in der Familie, Arbeit und Öffentlichkeit gedrängt werden (“Helle Kammer”). Die nachhaltigen Schäden, die diese Erfahrungen verursachen (“Jahre später”) und die unzähligen wertlosen Rechtfertigungen und Erklärungen, die auf Kritik an den Geschlechterverhältnissen immer wieder folgen.
All diese Themen behandelt die Wiener Band CULK auf ihrem zweiten Album “Zerstreuen über euch”.
Konzert

Sa 20.11.2021

Türöffnung: 21.00 Uhr / Beginn: 21.30 Uhr
Eintritt: CHF 15.00

CLOSET DISCO QUEEN & THE FLYING RACLETTES

Release the cheese Tour 2021

 

CLOSET DISCO QUEEN delivers 70′s instrumental psycheledic kraut rock’n'roll progressive beats for your ass to shake and your shoes to burn.

 

Da bleibt kein Auge trocken.

 

https://www.petzi.ch/de/events/47198-hirscheneck-closet-disco-queen-the-flying-raclettes/

Konzert

Fr 01.04.2022

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 15.-

PABST (DE)

"WHENEVER, WHEREVER" Tour 2021

Was andere Musiker tunlichst vermeiden, darauf zielen Pabst ganz explizit ab: Übersteuerte, verzerrte Sounds, die in den Lautsprechern kratzen und mehr nach heimischer Garage als nach Tonstudio klingen. Dieses Beschaffenheit ist essenziell für die Musik zwischen Grunge und Punk-Rock, die das Trio aus Berlin seit 2016 präsentiert. „Put a fucking end to the bourgeoisie!“, dröhnt es auf „Shake the desease“, einem Song des Debüt-Albums „Chlorine“. Pabst zeigen klare Kante und politische Haltung, trotzdem brauchen sie dafür kein überspitztes Image und trumpfen stattdessen mit ihrer Authentizität auf.

 

https://www.petzi.ch/de/events/47199-hirscheneck-pabst-de/

Konzert

Do 07.04.2022

Türöffnung: 20.30 Uhr / Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 15 CHF

THE SENSITIVES

the 10th year anniversary tour

The Sensitives sind eine wilde Mischung aus Punk, Rock ́n Roll, Ska und Folk. Sie touren seit Jahren durch Europa und haben dabei mehr als 300 Shows gespielt. Bei ihren mitreißenden Shows findet sich eine treue Fanbase aus Menschen ein, die ihren Mittelfinger jeder Form von Rassismus & Sexismus entschlossen entgegenstrecken.

Die Texte ihrer bisherigen Alben handeln unter anderem von ignoranten Idioten,
selbstverliebten und machtbesessenen Politikern und versprühen die große und gelebte Fan-Liebe und DIY-Kultur des Punk.

Ihr aktuelles Album „Punch“ knallt frisch, unverbraucht und mit voller Energie aus den Boxen. Besonders die Mischung von männlichem und weiblichem Frontgesang und der schnelle Wechsel unterschiedlicher musikalischer Genres ist ungemein befreiend und
spannend.

Füße werden tanzen, Hüften geschwungen und Kehlen werden gröhlen!

Tickets über PETZI:
https://www.petzi.ch/en/events/47551-hirscheneck-the-sensitives/

 

Weitere Veranstaltungen

News

06.11.2021

Ab November Samstags andere Küchenöffnungszeiten ->14 Uhr

Wir öffnen die Küche ab November Samstags eine Stunde früher.

Ab Samstag dem 6.11. gibt es unsere kleine Karte ab 14 Uhr (dann bis 17 Uhr und ab 18 Uhr normale Abendkarte)

Kleine Karte ab 14 Uhr:

Salate, Suppe, Knoblibrot, Pommes, Spagehtti/Pomo und Penne al'arrabbiata

News

03.09.2021

AUSSTELLUNG IM SEPTEMBER

Izzy Nevena Marla vom Samstag 4.9 bis 8.10 .

News

01.09.2021

ACHTUNG! 3G IM HIRSCHI

sämtliche Veranstaltungen im Hirscheneck funktionieren nach dem 3G Prinzip

COVID_ZERTIFIKAT
  • Zutritt zum Hirschi-Keller ab 18 Jahren nur mit Covid-Zertifikat (Geimpft, Genesen, Getestet)

  • Du erhältst ein Covid Zertifikat wenn du vollständig geimpft oder von einer kürzlichen Corona-Erkrankung genesen bist.

  • Bist du dies nicht, hast du folgende Optionen:

    • Einen Antigen-Schnelltest (48 Stunden gültig)

    • Einen PCR-Test (72 Stunden gültig)

  • ACHTUNG: Selbsttests sind nicht gültig

News

09.08.2021

Hirscheneck Statement!

Liebe Freund*innen, Liebe Besucher*innen des Hirschenecks

STATEMENT AUGUST 2021:
*English version below*

Liebe Gäste, Liebe Freund*innen des Hirschenecks
Vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle das übergriffige Verhalten eines Menschen aus dem Kollektiv publik gemacht. Nach etwas über 3 Monaten intensiver interner Auseinandersetzungen, möchten wir nun etwas zu unserem bisherigen Prozess und der Aufarbeitung teilen.
Mit dem Anspruch, die Kette von Gewalt zu durchbrechen, die mit sexualisierten Übergriffen und Grenzüberschreitungen jeglicher Art einher geht, ist es uns wichtig zu beleuchten, was es heisst als Individuen und als Kollektiv Verantwortung zu übernehmen und wie wir dies aktiv tun können.
Selbstreflexion und das Hinterfragen unserer Strukturen sind Voraussetzungen einer nachhaltigen Veränderung und befähigen uns Verantwortung zu übernehmen im Sinne von „antworten können auf...“
Uns zu hinterfragen, wie weit wir diese Gewalt unbewusst oder bewusst ermöglicht, mitgetragen haben oder gescheitert sind, diese zu erkennen oder zu benennen, ermöglicht uns, unser Handlungsspektrum zu erweitern.
Wie sieht dieser Prozess zur Zeit konkret aus?
Es haben sich Kompetenz-Grüppchen gebildet, die verschiedene Aufgaben übernehmen und dafür Sorge tragen, dass möglichst wenig verloren geht bzw. Fäden und Verbindungen aufrechterhalten bleiben:
- Strukturierung für Gesamtprozess, Metaebene und Partizipation im Blick behalten - Austausch, Gespräche, Unterstützung Betroffene und oder Unterstützer*innen
- Kontaktpersonen für den informellen Austausch mit der Übergriffigen Person
- Kommunikation mit Medien und Öffentlichkeit
- Gefäss für Inputs und Bedenken / Raum für Austausch von Empfindungen und Befindlichkeiten (Gefühle wie Angst, Wut, Trauer..nicht-fühlen / Trigger, Widerstände.../ Zustände wie Hilflosigkeit, Orientierungslosigkeit, Verunsicherung...)
In unseren Diskussionen und Gesprächen versuchen wir, sowohl uns als Individuen, Gruppe und (Arbeits-)Organisation, als auch das Hirschi als öffentlichen Ort zu betrachten. Hier einige „Stichworte“ zu den Thematiken, die uns beschäftigen.
Intern:
Wie können wir für uns „a space as safe as possible“ kreieren, in dem sich alle sicher genug fühlen, Ängste, Verletzungen und Kritik zu teilen. In dem es uns möglich ist, uns und Betroffene auch in schmerzvollen und anstrengenden Prozessen im Austausch gegenseitig zu unterstützen? Einen Space der uns ermöglicht, (Selbst-) Kritik als Impuls und Reflexion als Lernfeld zu nutzen, um Entwicklung und Veränderung zu fördern?
- Reflexion interner Dynamiken
- Erkennen von und Umgang mit Privilegien
- Erforschen eigener Reproduktion von -ismen und Gewalt
- Umgang und Haltung zu Diversität
- Bewusstwerden unserer blinden Flecken
- Un-learning / Horizont und Wissenserweiterung
- nachhaltige Veränderung unserer Kommunikations- und Organisations-Strukturen .....
Hirschi als Öffentlicher Raum:
- Umsetzung der Erkenntnisse im (Arbeits-)Alltag / Awareness und Accountability in der Praxis
(z.B. Erarbeitung Awareness-Konzept / aktives Gestalten einer möglichst diversen Gruppe Hirschi-Mitarbeiter*innen / Unterstützende Angebote für Besucher*innen bei Erleben von Übergriffen / Austausch mit anderen Orten / Angebote für Besucher*innen zur Thematik / Kommunikation und Austausch mit Besucher*innen des Hirschenecks.......)
Folgende Themenfelder werden zur Zeit von Kleingruppen (unter oben genannten Blickwinkeln) be- und erarbeitet und in verschiedenen Formen der ganzen Hirschigruppe präsentiert und zugänglich gemacht:
Hierarchien
Accountability
Awareness
Kommunikation & Beziehungen -ismen und Diskriminierung Diversität
Uns ist klar: das Hirschi ist nicht frei von strukturellen -ismen und jede*r Einzelne nicht frei davon, bewusst oder unbewusst diskriminierendes und gewaltvolles Verhalten zu reproduzieren. Unser Kollektiv ist divers und damit einhergehend auch die Wissens- stände, Bereitschaft und Vorstellungen wie dieser Prozess zu führen ist.
Wir werden uns deshalb auch in Zukunft Zeit und Raum nehmen, in unserem Prozess weiter zu gehen und versuchen diese Divergenzen zu überwinden. Dabei werden sich neue Türen öffnen, neue Fragen auftauchen und hoffentlich nicht nützliche Annahmen, Dogmen und Selbstverständlichkeiten über Bord gehen.
Wir sind dankbar für euer Feedback, eure Unterstützung, für kritische Fragen und eure Solidarität!
Herzlich, eure Hirschis

 

 

STATEMENT APRIL 2021:

In den vergangenen Wochen haben uns Menschen anvertraut, dass sie im Verlauf des letzten Jahres von einer Person des Kollektivs, sexuell belästigt wurden und sexuelle Übergriffe durch sie im Hirschi erlebt haben. Es schmerzt uns und tut uns für alle Betroffenen sehr leid, dass auch das Hirschi nicht zu jeder Zeit ein sicherer Ort sein kann - so sehr wir uns das wünschen. Die Betroffenen haben unsere volle Unterstützung und wir danken ihnen für ihre Offenheit und ihr Vertrauen. Wir wissen, dass das Teilen des Erlebten viel Überwindung, Vertrauen und Mut braucht. 
Wir sind wütend, betroffen und traurig!

Das Hirschi versteht sich als Ort an dem Sexismus, Rassismus sowie jegliche Arten von Diskriminierung keinen Platz haben sollen. Wir versuchen die Dinge neu zu denken und besser zu machen. Durch die Ereignisse wurde uns wieder einmal schmerzlich vor Augen geführt, dass, egal wie gross die Bemühungen sind, keinen Raum gibt der frei von Übergriffen und Diskriminierung ist. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass wir Strukturen kreieren können, in denen Grenzüberschreitungen aufgedeckt und benannt werden. Räume, in denen Menschen mit ihren Bedürfnissen, Befindlichkeiten und ihrem Erleben gesehen und ernst genommen werden, Unterstützung und Solidarität erfahren.
Wo stehen wir jetzt?
- Die übergriffige Person arbeitet per sofort nicht mehr im Hirscheneck. Ausserdem erhält sie ein unbefristetes Hausverbot.
- Die Betroffenen haben Wünsche und Forderungen geäussert, die wichtig sind um die Situation jetzt, aber auch langfristig zu verbessern. Diese wollen wir ernst nehmen und ihnen nachkommen.
- Wir wollen und können uns nicht aus der Verantwortung nehmen, da uns bewusst ist, dass auch wir Teil und Multiplikatoren der Missstände sind. Es ist uns bewusst, dass dies viel Zeit und Engagement braucht. Es braucht Mut und Willen die eigenen Strukturen zu hinterfragen und unser Mitwirken zu beleuchten, um Veränderungen zu ermöglichen.
- Wir möchten diese Vorfälle und ihre Aufarbeitung möglichst transparent und zugänglich gestalten. Deshalb sind wir im engen Austausch mit unseren Aushilfen und weiteren nahestehenden Personen, um sie in die Prozesse einzubinden.
- Da wir von mehreren Betroffenen wissen und einige Vorfälle schon länger zurückliegen, können wir nicht ausschliessen, dass noch weitere Übergriffe stattgefunden haben. Sollte dies auf dich zutreffen gibt es Raum zum Teilen und Austauschen von Erfahrungen. Wenn du das Bedürfnis hast, melde dich unter ansprechpersonen@gmail.com Wir möchten dich, soweit uns möglich, unterstützen und dich in die Aufarbeitung einbeziehen, falls du das wünschst. Deine Anfrage wird von uns vertraulich behandelt. Du bist nicht alleine. Du trägst keine Schuld. Wir glauben dir.
Die vergangene Woche wirft sehr viele Fragen auf und lässt uns betroffen zurück. Wir verstehen, dass es euch jetzt wahrscheinlich genauso geht. Wir möchten euch bitten, uns Zeit und Raum zu geben - wir werden euch über unsere Aufarbeitung auf dem Laufenden halten.
Ni una mas!
Eure Hirschis
ENGLISH VERSION:
Dear Guests, Dear Friends of Hirscheneck,
a while ago we published the abusive behaviour of a member of our collective. After 3 months of intense internal discussion we‘d like to share some of our process so far.
As we aim to break the chains of violence that come with sexual abuse and border crossings of every sort, it is important for us to show what it means to take active responsibility as a collective.
Self reflection and questioning of our own structures are therefore key for a sustainable change and enables us to take responsibility and have answers in the first place.
To question ourselves how far we were aware of this violence, were even encouraging it or simply failed addressing it enables us to expand our future spectrum of action.
How is the process looking so far?
We organized ourselves in several groups of different jurisdictions. They are responsible to safe our progress and work their fields of topic as are the following:
- Structure of the whole process, meta-structure and participation
- Interaction, exchange and support with affected persons and their support
- Interaction and informal exchange with the abusive person
- Communication with public and media
- Vessel for inputs, concerns, exchange, feelings, triggers, helplessness, emotional support ...
In our discussions and talks we try to see us both as individuals, group and workspace as well as a public space. Below there‘s a few thoughts related to these concerns.
Internal:
How can we create „a space as safe as possible“ where we all feel safe and confident enough to share our critique, fears, concerns and more? A space that enables us and affected people to support each other even in exhausting and painful processes. A space that enables us to see (self)critique as a way of learning and growing, enhancing our development and change.
- Reflection of internal dynamics
- Recognizing and dealing with privileges
- Studying our own reproduction of -isms and violence
- Handling and positioning towards diversity
- Awareness of our blind spots
- Unlearning / expanding our knowledge and horizon
- Sustainable change of our communication and organizational structures ...
Hirscheneck as a public space:
- Implementation of what we learn into our everyday (work)life, awareness and accountability in practice
(for example developing awareness concepts/ actively encourage diversity / supportive measures for guests encountering abusi- ve behaviour / exchange with other places / offers for guests no learn about these topics / communication with visitors/guests of hirscheneck ... )
The following topics are currently worked on in small groups (taking the inputs above into account) and in various forms presen- ted to the collective as a whole:
Hierarchies
Accountability
Awareness
Communication & Relations -isms and discrimination Diversity
It‘s evident to us: Hirscheneck in not free of structural
-isms the same way every single one of us is not free of reproducing (aware or unaware) discriminatory and violent behaviour. Our collective is diverse and therefore are our levels of knowledge, readiness and conception on how to approach and deal with this process.
Therefore, it is clear to us that we have to invest time and space in the future to bridge these gaps and continue our path. Doors will open, questions arise and hopefully obstructive mindsets and behaviours can be abolished.
We‘re thankful for your feedback, your tremendous support, your critical questions and your solidarity!
Your Hirscheneck-Collective
News

16.03.2021

Die Hirschi-Solishirts sind da!

Die letzten Monate waren zäch für uns, trotz Kurzarbeit und Härtefallgeldern mussten wir ordentlich von unserem Pölsterchen zehren, aber Unkraut vergeht nicht!

Und damit wir so bald wie möglich wieder in alter Frische für euch da sind haben wir einige Soli-Goodies in der Mache! Als erstes präsentieren wir euch (Trommelwirbel) die offiziellen neuen Hirschi-Shirts mit dem Hirschkäfermotiv von Koostella! ❤

Handgedruckt von 

und in drei feschen Farben für 25 CHF bei uns erhältlich. (minzgrün, dunkles orange und rosa)

Du willst eins? Dann schreib uns eine Direktnachricht oder Mail an kultur@hirscheneck.ch mit deiner Bestellung (Farbe, Grösse, Menge) und wir kümmern uns um den Rest! Es hat solang's hat! 

 

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